Musikwissenschaft

Musikwissenschaft

Von Anfang an bildet die Musikwissenschaft im Programm von Rombach Wissenschaft einen Schwerpunkt. Im Fokus standen und stehen Arbeiten zur Geschichte und Rezeption der europäischen Musik, insbesondere zur Musik Wolfgang Amadeus Mozarts. Diese musikhistorische Ausrichtung setzen wir mit unseren Schriftenreihen und Einführungswerken fort und ergänzen sie zugleich um aktuelle Themenfelder aus der Soziologie, der Ethnologie und der Medienwissenschaft.

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Musikwissenschaft

Schriftenreihen

Die Gesellschaft der Musik
Herausgegeben von Wolfgang Fuhrmann, Corinna Herr und Karsten Mackensen

Musik ist in der Vielfalt ihrer Erscheinungsformen, Praktiken und theoretischen Beschreibungen untrennbar verbunden mit den sie umgebenden sozio-kulturellen Kontexten und Diskursen. Diese scheinbar äußeren Faktoren sind vom ›Innermusikalischen‹ nicht zu trennen. Die Bände der Reihe Die Gesellschaft der Musik untersuchen musikalische Phänomene aus komplementären kultur- und sozialwissenschaftlichen Perspektiven. Themen und Ansätze reichen dabei von einer historischen Anthropologie der Musik bis zu einer ›Musiksoziologie des Digitalen‹. zur Reihe
Klang-Reden
Schriften zur Musikalischen Rezeptions- und Interpretationsgeschichte

Herausgegeben vom Institut für Musikalische Rezeptions- und Interpretationsgeschichte des Mozarteum Salzburg

Die Reihe »Klang-Reden. Schriften zur Musikalischen Rezeptions- und Interpretationsgeschichte« wurde vom Institut für Musikalische Rezeptions- und Interpretationsgeschichte 2008 gegründet. Schwerpunkte der Reihe bisher waren: W.A. Mozart, Neue Musik, Barockmusik, Popularmusik und Methoden der Interpretationsforschung. Ein wesentlicher Impuls ist es dabei, besonders Themen der musikalischen Praxis deutlich zu verorten.

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Musik und Literatur
Herausgegeben von Frieder von Ammon, Hans-Joachim Hinrichsen und Ivana Rentsch

Über die Jahrhunderte hinweg haben sich Musik und Literatur gegenseitig befruchtet, interpretiert und aneinander abgearbeitet. Wie Literatur Musik auszulösen und Musik Literatur zu generieren vermag, so können auch Sprachkunstwerke zum Musikalischen neigen und Kompositionen auf Poetisches zielen. Neben dem Musiktheater und der Gedichtvertonung wären als prominenteste Beispiele wohl die Symphonische Dichtung, die Schauspielmusik und die umfangreichen Passagen beschriebener Musik in zahllosen Romanen zu nennen. Nicht zuletzt geht es dabei um die in Theorie und Praxis immer wieder aufs Neue reklamierte Sprachfähigkeit von Musik und Musikalität von Sprache. Zweifellos gehört diese produktive Synergie zwischen den beiden Künsten zu den Konstanten der (nicht nur) europäischen Kulturgeschichte. Die Buchreihe Musik und Literatur bietet der interdisziplinären Erforschung dieser Konstante ein Forum. Ihr Interesse richtet sich auf die gegenseitige Erhellung der Schwesterkünste in den unterschiedlichsten Spielarten, auf ihre enge Verwandtschaft wie auf ihre signifikanten Differenzen. Entsprechend versammelt sie Arbeiten aus Musik- und Literaturwissenschaft, scheut aber auch nicht den Blick über die Grenzen dieser Disziplinen hinaus.

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Musik und Medialität
Herausgegeben von Sarah Fuchs und Ingeborg Zechner

Mit dem Begriff der Medialität fokussiert die Reihe auf musikalische Phänomene in ihrer medialen und prozesshaften Bedingtheit (als Ergänzung zur statischen Perspektive der Medien) sowie auf die darin handelnden Akteur:innen. Die Bedeutung von Medialitätsforschung für die Musikwissenschaft zeigt sich u.a. in mit Musik verbundenen technologischen Entwicklungen, welche, je nach ihren zeitgenössischen, historischen und soziokulturellen Kontexten, Einfluss auf Produktion, Aufführung, Rezeption, Distribution und Interpretation von Musik nehmen. Die Reihe umfasst deutsch- und englischsprachige Monografien und Sammelbände, die sich dem breiten Themenfeld Musik und Medialität widmen, Medialität als einen wesentlichen Parameter musikwissenschaftlicher Forschung begreifen und im Rahmen ästhetischer, historischer, empirischer und soziokultureller Methoden kritisch reflektieren.
Musikethnologie im 21. Jahrhundert
Herausgegeben von Barbara Alge und Lisa-Maria Brusius

Die im Jahr 2021 an der Goethe-Universität Frankfurt/Main gegründete Reihe »Musikethnologie im 21. Jahrhundert« versammelt Monografien, Sammel- und Tagungsbände, die sich mit Themen aus dem Bereich der Musikethnologie auseinandersetzen. Mit Blick auf die zunehmende Bedeutung des Digitalen sowie auf politische Debatten über postkoloniale und postmigrantische Gesellschaften und globale Gesundheits- und Klimakrisen möchte diese Reihe die Auswirkungen auf das Musikmachen anhand aktueller Themen, Forschungsansätze und Paradigmen diskutieren.

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Veröffentlichungen der Internationalen Leo-Kestenberg-Gesellschaft
Herausgegeben von der Internationalen Leo-Kestenberg-Gesellschaft

Die Internationale Leo-Kestenberg-Gesellschaft (IKG) ist dem Lebenswerk des Pianisten, Musikpädagogen und Bildungspolitikers Leo Kestenberg (1882–1962) verpflichtet, dessen innovativen Bildungsimpulse und Reformbemühungen um ein Gesamtkonzept musikalischer Bildung den Musikunterricht bis heute nachhaltig geprägt haben. Die Publikationsreihe der IKG setzt sich mit dem bildungs- und kulturpolitischen Wirken Kestenbergs vor dem Hintergrund aktueller fachwissenschaftlicher und fachpolitischer Diskussionen auseinander: An der Schnittstelle zwischen künstlerischem, pädagogischem und bildungspolitischem Denken stellt sie sich dem Anspruch, die Ideen und Reformen historisch zu begründen, systematisch zu diskutieren und vor dem Hintergrund der aktuellen gesellschaftspolitischen Entwicklungen weiterzudenken.
Voces
Freiburger Schriften zur Musikwissenschaft

Herausgegeben von Christian Berger, Konstantin Voigt und Christoph Wolff

Seit seiner Gründung vor 100 Jahren durch den Musikwissenschaftler Willibald Gurlitt hatte das Freiburger Seminar der Albert-Ludwigs-Universität die Musikgeschichte vom frühen Mittelalter bis zur Gegenwart im Blick. Dieser Tradition sollten auch die Bände der »Freiburger Beiträge zur Musikwissenschaft« verpflichtet sein, die seit 1995 unter dem Obertitel »Voces« erscheinen. Er verweist auf die Tradition der mittelalterlichen Solmisation, die bis ins 16. Jahrhundert hinein gelehrt und genutzt wurde und einen zentralen Schlüssel zum Verständnis mittelalterlicher Musikquellen darstellt. In diesem Sinne sollen auch die Publikationen der Reihe die Werke, die in ihrem Mittelpunkt aufscheinen, durch historische und musiktheoretische Quellenkritik, verbunden mit einer intensiven analytischen Auseinandersetzung, lebendig werden lassen und dem Verständnis des heutigen Lesers nahebringen.

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