Bücher aus dem Gebiet der Sprach- und Literaturwissenschaft / Literaturgeschichte

Die Sprach- und Literaturwissenschaft bildet den Schwerpunkt des Verlagsprogramms: Herausragende Monografien und Sammelbände mit interdisziplinärem Schwerpunkt werden in der renommierten Schriftenreihe „Litterae“ veröffentlicht. Mittlerweile umfasst die 1988 gegründete Reihe fast 250 Bände. Eines der ambitioniertesten Publikationsprojekte ist das „Hofmannsthal – Jahrbuch zur europäischen Moderne“, das als wichtigstes Organ der Hofmannsthal-Forschung gilt. Auch geförderte Reihen sind Bestandteil des Portfolios. „Das unsichere Wissen in der Literatur“ versammelt Arbeiten des SNF-ProDoc und die „Freiburger Romanistischen Arbeiten“ sind von der Dr. Jürgen und Irmgard Ulderup Stiftung ausgezeichnete Arbeiten. Neben der Romanistik ist auch die Skandinavistik mit der Reihe „Nordica“ vertreten.

Schriftenreihen

Das Unsichere Wissen der Literatur

Herausgegeben von Hans-Georg von Arburg, Maximilian Bergengruen und Peter Schnyder

In der Reihe »Das Unsichere Wissen der Literatur« werden seit 2015 Monografien, Sammel- und Tagungsbände zu wissensgeschichtlichen Themen aus der Literaturwissenschaft und benachbarten Disziplinen veröffentlicht. Neben der methodischen Reflexion über das Verhältnis von literarischen Texten und diskursiven Kontexten steht die Frage nach den vielfältigen und teilweise widersprüchlichen Funktionen der Literatur bei der Produktion, Diskussion und Diffusion kulturellen Wissens im Zentrum. Wenn Wissen nicht als Substanz, sondern als Prozess verstanden wird, dann erweist sich das unsichere Wissen der Literatur mit ihren Fiktionen, ihren Fantasmen und ihren Fakes als ein Schlüssel zum Verständnis von immer wieder neu auszuhandelnden Wissensvorgängen.

Titel der Schriftenreihe

Freiburger Romanistische Arbeiten

Herausgegeben von Andreas Gelz, Ursula Hennigfeld, Hermann Herlinghaus, Daniel Jacob, Rolf Kailuweit, Thomas Klinkert und Stefan Pfänder

Hofmannsthal – Quellen und Studien

In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts spielten die Briefkorrespondenzen bei allen Autoren noch eine bedeutende Rolle. Dies gilt in besonderem Maße für Hugo von Hofmannsthal (1874—1929), dessen Briefwerk einen außerordentlichen Umfang erreicht. Gerade diese Briefe und Gegenbriefe sind oft von ungemein aufschließender Kraft für das Werk der Autoren und ihres soziokulturellen Umfelds. Mit ihren Bänden wichtiger Korrespondenzen von und um Hofmannsthal liefert die Schriftenreihe bedeutende Zeugnisse der Zeit.

 

Litterae

Herausgegeben von Günter Schnitzler, Maximilian Bergengruen und Thomas Klinkert. Mitbegründet von Gerhard Neumann (†)

Die Leuchtturm-Reihe des Verlags versammelt Monografien und Sammelbände, die sich insbesondere auf der Grundlage interdisziplinärer Fragestellungen mit aktuellen Themen aus dem Bereich der Geisteswissenschaften auseinandersetzen. 1988 von dem bedeutenden Germanisten Gerhard Neumann (1934—2017) begründet, ist diese hoch angesehene Reihe im literatur- und kulturwissenschaftlichen Forschungsfeld unersetzlich geworden.

Titel der Schriftenreihe

Nordica

Herausgegeben von Annegret Heitmann und Joachim Schiedermair

Die Reihe „Nordica“ stellt in Monografien und Sammelbänden aktuelle literaturwissenschaftliche Beiträge zur Skandinavistik vor. Seit ihrer Gründung im Jahr 2000 hat sich die Reihe vor allem als ein Forum zur Diskussion und Applikation kultur- und medienwissenschaftlicher Ansätze in der Neuskandinavistik etabliert. „Nordica“ lädt ein, die neuere interdisziplinäre Theorie- und Methodenentwicklungen mit innovativen Lektüren von Literatur, Film und anderen Medien aus Nordeuropa zu begleiten. Wichtig ist dabei die interdisziplinäre Vernetzung, die Relevanz der Allgemeinen Literaturwissenschaft für die Skandinavistik, die Bedeutung der skandinavischen Kulturzeugnisse für die fächerübergreifende Literaturwissenschaft. So liegen bereits Studien zu Klassikern der nordischen Literatur wie Strindberg, Ibsen, Hamsun und Inger Christensen, über die international viel gelesene Gegenwarts- und Jugendliteratur, aber auch Untersuchungen zur Intermedialität zwischen Text und Bild, Literatur und Radio oder Jazz vor.

Titel der Schriftenreihe

Jahrbücher

Hofmannsthal — Jahrbuch zur europäischen Moderne

Herausgegeben im Auftrag der Hugo von Hofmannsthal-Gesellschaft von Maximilian Bergengruen, Alexander Honold, Ursula Renner und Günter Schnitzler

Das Jahrbuch erscheint seit 1993 und gilt als das wichtigste Organ der Hofmannsthal-Forschung. Es stellt zum einen die Werke Hugo von Hofmannsthals (1874—1929) in den ästhetischen und sozialhistorischen Kontext der europäischen Kultur der Moderne. Dabei gehört „[d]ie Veröffentlichung bisher unpublizierter Briefwechsel […] zu dessen besonderen Verdiensten“ (Neue Zürcher Zeitung). Darüber hinaus versammelt das Jahrbuch zum anderen Beiträge namhafter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zur Literatur, bildenden Kunst, Philosophie, Psychologie, Politik, zu Tanz und Theater der Jahrhundertwende.

Zur Hugo von Hofmannsthal-Gesellschaft

Titel der Schriftenreihe

Limbus — Australisches Jahrbuch für germanistische Literatur- und Kulturwissenschaft

Herausgegeben von Franz-Josef Deiters, Axel Fliethmann, Birgit Lang, Alison Lewis und Christiane Weller

Eine globale Vernetzung ist für die Profilierung einer wissenschaftlichen Disziplin wie der Germanistik unerlässlich – insbesondere in einem Land wie Australien, aus dessen geostrategischer Lage sich die Selbstverständlichkeit einer starken germanistischen Forschung nicht in gleicher Weise ergibt wie etwa im europäischen Raum. Diesem Erfordernis soll das „Australische Jahrbuch für germanistische Literatur- und Kulturwissenschaft“ Rechnung tragen.
Ziel ist es, die australische Germanistik fachöffentlich noch weiter zu profilieren, außerdem soll das Jahrbuch als spezifisch australisches Forum die Möglichkeit eines internationalen Fachdiskurses bieten. Jeder Jahrgangsband konzentriert sich auf einen von den Herausgeberinnen und Herausgebern bestimmten Themenschwerpunkt, wobei keineswegs nur in Australien tätige Germanistinnen und Germanisten zu Wort kommen.
In diesem 2008 erstmals erscheinenden Periodikum werden regelmäßig wissenschaftliche Aufsätze sowie Rezensionen wissenschaftlicher Neuerscheinungen aus der germanistischen Literatur- und Kulturwissenschaft veröffentlicht. Ein international besetzter Wissenschaftlicher Beirat steht den Herausgeberinnen und Herausgebern des Jahrbuchs unterstützend zur Seite.

Titel in Planung:
13 (2020): Topos Österreich / Topos Austria
14 (2021): Mord / Murder

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Titel der Schriftenreihe

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Dr. Friederike Wursthorn (Lektorat)

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